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Wir berichten hier über eine Auswahl aktueller Fälle, an denen ein öffentliches Interesse besteht. Auch besonders renitente, kooperationsunwillige Schuldner werden publiziert. Namen der Schuldner und weitere Fakten werden darum genannt. Weitere Geschädigte können unter bestimmten Umständen dem Fall noch beitreten.

Sind Sie geschädigt? Wir holen auch Ihr Geld zurück! Oder haben Sie sachdienliche Information? Wir können Ihnen möglicherweise ein interessantes Angebot machen > Zur Kontaktseite

Hinweis: Die nachstehenden Schilderungen beschreiben den Vorwurf, den die Gläubiger gegen den Schuldner erheben und entsprechen dem Wissenstand bei Übernahme des Falls. Die weiteren Ermittlungsergebnisse und Entwicklungen teilen wir aus nachvollziehbaren Gründen hier nicht mit.

Betrug im Zusammenhang mit der Volskbank „Bodensee“, St. Margrethen sowie den Herren Stefan Jermann und Fred Lüscher, Basel


Stefan Jermann, ehemaliger Niederlassungsleiter und heute noch immer bei der Volksbank beschäftig und Fred Lüscher, Oberwil (heute auch als Telepathie-Illusionist am TV bekannt) als Fred Bravour) boten folgendes Anlagekonzept an, welches in der Folge auch von weiteren Vermittlern angeboten wurde:

Diese Anlage sollte über die Volksbank Bodensee abgewickelt werden. Dazu musste bei der Volksbank Bodensee ein Depot eröffnete werden in Verbindung mit einem Lombardkredit, durch den die Anlagesumme erhöht werden sollte. Für diesen Gesamtbetrag sollte die Volksbank eine Kapitalbestätigung oder Depotbestätigung ausstellen, die wiederum die Grundlage für zusätzliche Erträge aus einem Tradinggeschäft sein sollte.  Das Kapital sollte zu diesem Zweck nicht angetastet werden, eine „Spiegelung des Depots“ hätte angeblich ausgereicht. Die Renditeprognose, die auch Banker Jermann an die Kunden abgegeben haben soll, lagen bei 20% p.a., was natürlich interessant schien. Auch dass eine Schweizer Bank involiviert war, erweckte bei den Anlegern Vertrauen.

Für die Banktermine waren Fred Lüscher und ein Jens Thust verantwortlich, ebenso für das Trading. Aus heutiger Sicht bestand nie die Möglichkeit oder Absicht, mit den Geldern wirklich in ein Trading zu gehen, sondern diese Idee diente nur als Köder, um die Leute zu den Bankgeschäften zu verleiten, an denen alle Beteiligten (ausser den Kunden) viel Geld verdienen konnten.

Vor dem Banktermin in Basel wurden die Kunden von Fred Lüscher zu einem kurzen Vorgespräch in das Hotel Hilton eingeladen. Die Anwesenheit eines persönlichen Beraters lehnte er ab, das das Geschäft sehr sensibel sei und absolute Diskretion verlange. Nun wurde von Lüscher und Thust die Vorgehensweise erklärt.

Mit der Volksbank sei vereinbart, dass anschliessend eine Kapitalbestätigung ausgestellt würde. Dies sei nur bei der Volksbank Bodensee möglich, auch weil Lüscher ein freundschaftliches Verhältnis zum Niederlassungsleiter Jermann pflege. Die Volksbank würde am Trading nichts verdienen, daher müsse man, um denen gewissermassen auch Verdienst zu geben, einen Lombardkredit aufnehmen. Dieser betrug 120%, was absolut ungewöhnlich ist, denn normalerweise gibt eine Bank je nach Art der vorliegenden Wertschriften nur 50 – 70%. Ebenso fällt auf, dass die ausgewählten Wertschriften in keiner Weise den üblichen Vorsichtsmassnahmen bei der Anlageberatung entsprechen. Das ganze Geld wurde auf nur wenige Titel verteilt; in einigen Fällen sogar der Grossteil des Geldes auf nur einen Titel (fehlende Diversifikation). Auch das deutet darauf hin, dass es niemals darum ging, den Kunden gute Erträge und einen Kapitalerhalt zu sichern, sondern einzig und allein darum, durch Courtagen, Gebühren und Zinsen sowie Provisionen der Bank und den Vermittlern Erträge zu verschaffen.

Der Ablauf sollte so erfolgen: Kontoeröffnung bei der Volksbank, Festlegung des Kapitaleinsatzes. Darlehensvertrag und Überweisung auf die Volksbank, Erwerb von Wertschriften durch die Bank, Kaptialnachweis an die Corpa AG (Firma von Fred Lüscher), ausserdem Vollmacht an Lüscher zur Abfrage des Kontos. Bei einem unserer Kunden wurde der Kreditvertrag nur von Jerman unterzeichnet, was nicht üblich ist bei einer Bank; der Vertrag ist somit auch nicht rechtskräftig.

Vorab wurden basierend auf der Gesamtsumme (Kapital und Kredit) Provisionen an Lüscher abgebucht. Früher war allerdings kommuniziert worden, diese Provisionen würden erst von den Tradingerträgen bezahlt.

Das Trading sollte nach Aussage von Lüscher, "Außerdem war den Kunden empfohlen worden, die Kontoauszüge bei der Volksbank hinterlegen zu lassen mit dem Hinweis auf ein mögliches Verlustrisiko beim Postversand. Dadurch hatten die Kunden auch keine Chance evtl. unberechtigten Abbuchungen durch die Bank zu widersprechen und die Rückbuchung zu verlangen.", spätestens am 5. Septernber 2007 starten. Nachdem dies aber bis Mitte Oktober nicht der Fall war, und das Darlehen noch nicht in Anspruch genommen war, wollten bestimmte Kunden dieses stornieren, was Jermann jedoch ablehnte, weil die entsprechenden Wertschriften schon geordert worden seien.

Als Kunden dann das Investment auflösen wollten, wurde ihnen eröffnet, dass sie bei einem vorzeitigen Verkauf mit erheblichen Verlusten von 10 – 15 % rechnen mussten. Weitere Kündigungsschreiben an die Bank wurden ignoriert.

In der Folge wurden immer weitere Wertverluste gemeldet und Gebühren abgezogen, so dass das Kapital der Kunden immer mehr dahin schmolz. Einigen Kunden wurde auch ein Teil des Kapitals zurückbezahlt (Auflösung von Wertschriften). Bei allen entstand jedoch ein sehr erheblicher Verlust.

Wir haben die Forderung einer kleineren Gruppe von Anlegern übernommen. Der Fall ist in Bearbeitung.

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Angeblicher Trader Sven Niklaus, E -Brokerline.com, St. Gallen, Schweiz  führt mit einem Scheeballsystme mind. 80 Kunden hinters Licht


Total ca. 80 Leute mit schätzungsweise 25 Millionen Euro möglicher Schadenssumme haben Investitionen bei E-Brokerline.com Sonnenhaldenstr. 63, St. Gallen getätigt. Zwei Typen: Hedgefonds mit Totalverlustrisiko und Verwaltungsvollmacht mit 30%  Verlustrisiko.

Bei beiden Typen wurden jahrelang positive Abrechnungen vorgelegt. Aus heutiger Sicht und aufgrund konkreter Nachrechnungen erweisen sich diese Abrechnungen als gefälscht. Es liegt der Schluss nahe, dass der „Trader, Sven Niklaus, Mittel, zumindest teilweise in die eigene Tasche abgezweigt hat. Es gibt auch dokumentierte Fälle, dass er Einzahlungen von Anlegern auf sein Privatkonto überwiesen.

Nach der Finanzkrise traten offenbar Schwierigkeiten auf (oder man nahm diese als Vorwand um das Fehlen von Mitteln zu begründen?). Jedenfalls kamen seit ca. Febr. 09 laufend „Rückzugsmeldungen“; man wollte alle Anleger auszahlen, man hat dies angeblich in Einzelfällen auch gemacht, im Fall unserer Klienten und anderer aber nicht.

Am 03.07.09 sind die Konten der Firma bei der Saxo-Bank geschlossen worden. Angeblich hätte die Firma ab dem Tag über keine Liquidität mehr verfügt. Gemäss Barga-Internet-Tool (dem Firmen-eigenen Kunden „Account“) kam es zu einem 99%igen Wertverfall der Anlagen. Es ist aber unklar, was mit den Geldern bzw. Anlagen wirklich geschehen ist. Nach heutigem Ermittlungsstand handelte es sich aber von Anfang an um ein Schneeballsystem.

Seit Juli 09 ist die Firma in Liquidation. Hierbei ist stossend, dass der VR-Präsident Karl-Josef Hasler auch Inhaber des Büros ist, welches die Liquidation vornimmt. Es besteht der Verdacht einer Mittäterschaft. Gegen den Trader hätten der Liquidator Strafanzeige eingebracht, ebenso haben das verschiedene Geschädigte. Mittlerweile läuft die Strafuntersuchung gegen Sven Niklaus. Ebenfalls wurde ein Konkursantrag gestellt. Seven Niklaus ist auf freiem Fuss.

Der Fall ist in fortgeschrittener Bearbeitung.

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Bauunternehmer Jens und Silke Saggau, Traumhaus Immobilien GmbH, 24576 Hitzhusen, Deutschland, bauen Schrott und entziehen sich mit Insolvenz ihrer Zahlungsverpflichtungen.

Unser Auftraggeber wollte ein Haus bauen und hat hierfür ein Grundstück gesucht. Er wurde fündig bei einem Kooperationspartner des Schuldners, Herr Saggau. So kam er zu diesem als Generalunternehmer.

Mit Verträgen vom Dezember 2004 hatte der Auftraggeber mit der Schuldnerin, vertreten durch den Geschäftsführer Jens Saggau, einen Bauwerkvertrag geschlossen, der die Lieferung eines individuell geplanten Einfamilienhauses zum Preis von EUR 360.000 beinhaltete. Der Schuldner gab damals an, eine Bauwesenversicherung abgeschlossen zu haben. Aufgrund dieser Zusicherung war der Auftraggeber bereit, nach Baufortschritt zu bezahlen. Später erwies sich, dass nie eine Bauwesenversicherung abgeschlossen worden war.

Der Bau begann Ende März 2005 und sollte übergeben werden bis Ende September 2005. Anfang August 2005 stellte der Bauherr verschiedene Mängel fest. Aufgrund der Regelung im Bauwerkvertrag wurde ein Gutachter über die Industrie- und Handelskammer bestellt, dessen Gutachten allerdings praktisch keine Mängel feststellten. Da dieser Gutachter das zweite Gutachten trotz Zusage nicht lieferte, wurde im April 2006 über das Landgericht Kiel ein Beweissicherungsverfahren eingeleitet und damit ein Gutachter vom LG Kiel bestellt. Dieser stellt in insgesamt 4 Gutachten fest, dass Mängel in Höhe von rund EUR 200.000 plus USt bestehen Zusätzliche Mängel bestehen, deren Beseitigung den Abriss und Neubau des Hauses erfordern würde.

Auf Basis dieser Gutachten erklärten beide Parteien im Sommer 2008 das Beweissicherungsverfahren für beendet und der Auftraggeber reichte Klage beim Landgericht Kiel ein. Auf Anraten des Landgerichts sollte Anfang März 2009 ein Mediationstermin stattfinden, um praktisch eine außergerichtliche Regelung zu erreichen. Am Tag nach Eingang der Ladung meldete die Schuldnerin Insolvenz an.

Im August 2007 - nach Vorliegen des dritten vom Landgericht Kiel veranlassten Gutachtens - gründete die Frau des Bauunternehmers, Silke Saggau, die Traumhaus Bau- und Immobilien GmbH mit der gleichen Adresse wie die Saggau Bau- und Immobilien GmbH und dem gleich Geschäftszweck (Koordinaten im Anhang). Eingetragen wurde dieses Unternehmen im Oktober 2008. Beide Unternehmen boten dann die gleichen Immobilien (unbebaut und bebaut) offensichtlich aus dem Eigentum an. Außerdem waren die Webseiten der beiden Unternehmen identisch und der Geschäftsführer der Saggau Bau- und Immobilien GmbH wurde als Ansprechpartner auf der Webseite der Traumhaus Bau- und Immobilien GmbH genannt.

Auf einer Webseite wurde auch das Privathaus der Familie Saggau angeboten als Toskanavilla in Hitzhusen für EUR 599.900. Dieses Haus ist nach den Plänen des Hauses vom Kunden entstanden; das Grundstück wurde von der Frau Saggau im Oktober 2005 erworben, nachdem die Mängel bereits angezeigt waren. Auch das Haus wurde von Frau Saggau gebaut, obwohl diese nach außen hin über kein Einkommen verfügte, zumindest nicht in einer Größenordnung, um ein Objekt zu bauen, das heute für fast EUR 600.000 verkauft werden soll. Auf der Website der Traumhaus GmbH wurde lange auch Herr Saggau mit seiner Mobil-Nr. als Kontaktperson aufgeführt (siehe Anhang). Dieser Eintrag wurde weggenommen nach der Gläubigerversammlung im Aug. 09.

Auf  den Grundbuchauszügen ist die Auflassungsvormerkungen eingetragen für die Saggau Bau- und Immobilien GmbH, wobiedann aber endlich die Traumhaus Bau- und Immobilien GmbH als Eigentümer erscheint. Die Auflassungsvormerkung wird im Anschluss an den notariell beurkundeten Kaufvertrag eingetragen, d. h. die Grundstücke sind von der Saggau Bau- und Immobilien GmbH gekauft und wohl bezahlt worden und dann ohne eine klare Eigentums-Übertragung irgendwie an die Traumhaus Bau- und Immobilien GmbH gekommen. Hier liegt eindeutig eine Vermögensverschiebung vor.

Saggau hat bei der Anmeldung der Insolvenz Anfang Februar Forderungen, die er aus den falschen Gutachten des ersten Gutachers hat, nicht angemeldet. Diese Forderungen betragen inzwischen rund EUR 85.000. Außerdem hat er Forderungen gegenüber Subunternehmern verschwiegen. Damit erfüllt er den Straftatbestand des Insolvenzbetruges. Ferner hat er die oben erwähnte Bauwesenversicherung nie abgeschlossen, was ebenfalls den Tatbestand des Betruges erfüllt. Dies bedeutet, dass Saggau in seiner Funktion als Geschäftsführer der Saggau Bau- und Immobilien GmbH persönlich für die Schäden haftbar ist, was ihn bis zum Ende seiner Tage erhebliche Beträge kosten würde.

Der Fall ist in fortgeschrittener Bearbeitung. Der Schuldner ist bisher absolut uneinsichtig und verweigert jegliche Kooperation.

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Josef Blashchak, Präsident Dividium Capital Group (links im Bild), ehemals in Frauenfeld, Schweiz, betrog hunderte von Anlegern mit einem Schneeballsystem und fingierten Firmen; er ist abgetaucht. Weitere Beteiligte:  Achim Volk (rechts), Gunnar und Regina Barbara Copenhagen, Mario Emmrich

Im Frühjahr 2008 wurden unsere Auftraggeber auf die Firma International Invest in Frauenfeld aufmerksam gemacht. Die International Invest bot damals ein  Investment auf der Basis eines Joint Venture –Vertrags an. Die Firma gab an, Tradings mit Devisen, Rohstoffen usw. zu tätigen. Angenommen wurden Beträge ab 5‘000.— Euro (eine Zeit lang sogar ab 1‘000.--).

Die handelnden Personen waren und sind
  • Josef Blashchak, Präsident Dividium Capital Group, siehe Foto. Links fehlt vermutlich der Ringfinger, stark sehbehindert.
  • Achim Volk war Mitinhaber und Vertriebschef, zurzeit in Untersuchungshaft bzw. wieder frei auf Mallorca.
  • Das Ehepaar Gunnar  und Regina Barbara Copenhagen war die Geschäftsführung in der Schweiz, sie waren angeblich kurz in Untersuchungshaft, kamen wieder frei und sind derzeit vermutlich in Mallorca.
  • Mario Emmrich, Mallorca, war Generalmanager und Vermittler in grossem Stil in Mallorca. Seine genaue Rolle ist unklar (Mittäter oder Mitopfer?)
Im 2008 wurde angekündigt, es komme jetzt dann ein Provisionssystem, man erhalte Einblick in die Traderlizenzen und –verträge. Es wurden verschiedene Projekte vorgestellt, z.B. man habe eine Goldmine in Alaska oder die Alconi-Bank in Dublin gekauft. Projektfinanzierungen für die Firmen Lippcoach (Innovation Kosmetik) und fresh-controller (Chip für Tetrapack zur Frischekontrolle)). Ende 2008 kam es zur Gründung der Dividium bzw. Dividium Capital Group (mit Sitz in London, später Isle of Man) als Ablösung der Firma International Invest. Die Firma verteilte professionell wirkende Präsentationen zu ihrer Geschichte, zum Angebot und zu (angeblichen) Projekten.

Die Firma verschickte regelmässig Performance-Bericht, welche wöchentliche Erträge netto für den Kunden von 1-2 % auszuweisen schienen. Letztmals wurde eine solche Liste am  24.03.09 verschickt. Mittels des Logins konnte man jedoch bis Mitte 2009 seinen (scheinbaren) Kontostand per Internet abfragen. Ab 15.05.09 blieb dieser jedoch konstant.

Im Januar 09 begann die FINMA (Finanzmarktaufsicht Schweiz) Untersuchungen. Die Dividium  kam auf der Liste der nicht bewilligten Institute. Anfang März 2009  fand in Frauenfeld eine grosangelegte Galaveranstaltung statt, die 1 Mio. CHF gekostet haben soll. Nach dem Galaabend beschlagnahmte die FINMA sämtliche Kundendaten (aufgrund einer Sonderverfügung). Dividium kündigte an, dass man auf Ende Juni 09 alle Guthaben auszahlen wolle, offenbar um der FINMA zu beweisen, dass niemand betrogen worden sei.

Die Vertröstungen betreffend Provisionssystem usw. gingen weiter. Ein Teil der Provisionen floss (allerdings nur wenn die Vermittler Rechnung stellten), aber nicht alles. Der Differenzbetrag wird eingefordert.

Im 3. Quartal 09 wurde von der Dividium mitgeteilt, man könne aus Liquiditätsgründen doch nicht auszahlen, da alle Mittel in einer Goldmine in Russland investiert seien. Um die früher in Alaska behauptete Mine (Hope Mining Company) wurde es still. Es wurde den Kunden dann angeboten, alles auf Dividium Capital Asia umzuschreiben. Es wurde in Aussicht gestellt, ein Goldzertifikat über 400% auszustellen (100% Grundbetrag plus 300% Gewinn), was jedoch nie geschah. Darum kam wieder Unruhe in die Anlegergemeinschaft. Man lud Investoren und Vermittler ein, in Mallorca das Hauptzertifikat einzusehen, was aber nie realisiert wurde. An einer angeblichen Video-Konferenz „zeigte“ man es. Auch bezüglich Provisionen usw. gab es laufend Vertröstungen.

Im September 2009 kam es zu Verhaftungen. Der Hauptverantwortliche Josef Blashchak setzte sich vorher nach Russland (?) ab.  Die Strafuntersuchung soll  zustande gekommen sein aufgrund der Anzeige eines russischen Investors, der in den USA lebt (er soll mehr als  1 Mio. EUR investiert haben). Dieser Russe soll mit eigenen Augen im Gebäude eines Moskauer Theaters die Werbung und die Büroanschrift der Dividium Russia gesehen haben (vermutlich ca. Okt. 09). Einige Wochen später waren sie nicht mehr dort.

Seit dem Absetzen nach Russland kommuniziert Blashchak angeblich mit Videobotschaften mit Herrn Emmrich, Mallorca.

Verschiedene Firmen wurden in der Schweiz seit Juni 2009 gegründet, in denen Blashchak in Organfunktion erscheint. Er wurde jedoch mittlerweile durch einen russischen Staatsbürger mit Sitz in Moskau ersetzt. Es soll so gewesen sein, dass auf Initiative von Blashchak über solche Firmen Kundengelder hätten angelegt werden sollen. Er wollte dann jedoch als VR-Präsident zu viel Kontrolle über diese Gelder.

Eine grössere Anlegergruppe hat uns mit der Bearbeitung des Falls beauftragt. Wir befinden uns in einer fortgeschrittenen Recherchen-Phase.

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Warwick Ventures cheats customers with fictitious share purchases. Warwick pretends to be located in Nassau, Bahamas; Tokyo, Japan; George Town; Cayman Islands and Nicosia, Cyprus. Involved persons: Jeffrey Samuelson, President; Tony Peters, Charles Foster, James Morgan, Lloyd Taylor. Web http://www.warwickvc.com

In May 2009 our customer has been contacted by phone by a company Midas, among others based in London, to bring him closer to an investment business. He was recommended to by QuestCor Pharmaceuticals shares, because Midas was sure that the stocks would rise, as QCOR received permission to sell one of their major product (treating Muscovizidose, in German also called “zystische Fibrose”, a genetically caused illness) in Europe. The Midas Webpag www.midasworldwide.com allows only access for registered members. It exists two other companies with the name Midas that are active in the fields of car repair and printing machine production.

The customer then received a welcome letter. The mentioned telephone number was an UK-number. At 16.04.10 the customer paid for the first time a sum of about CH 11,684 .- for 2’000 QCOR shares, price at 3.4.2009 USD 5.09. Questcor is traded in NY and other stock exchanges. Prices see www.cash.ch/boerse/kursinfo/charts/Questcor%20Pharmaceut/1018526/537333/MAXIMUM

On 6.11.09 he received a letter from Warwick Ventures, that his account had now been transferred to this company and that his new supervisor was a Mr.Ton Peters. It was mentioned also a welcome note of the President of Wariwck Verntures, Mr Jeffrey Samuelson. Indeed one finds this person on Warwicks webpage www.warwickvc.com/theteam.htm. Tony Peters has informed the customer about the poor performance of QCOR shares and recommended to sell them and buy instead RRLI shares at an affordable price. Indeed the performance of QCOR sank at the end of 2009 under USD 4.00. But some months ago there was a peak at about 7.00. Why nobody recommended the customer to sell? And where was the „asset allocation model with some specific recommendations“ that Midas announced in April 09? What this company and subsequently Warwick Ventures did was only stock picking an extreme lack of care for the customer.

Resource Rich Land International (RRLI www.resourcerichland.com) is a  
private investment land holding company based in London, with offices in Cape Town and Buenos Aries. In contrast to QCOR its shares are not publically traded on a stock exchange but are a private security. Peters pretended to sell the QCO shares at 10.0 USD; this is pure phantasm because the price at the end of 2009 was about 4.5. And it is absolutely unclear, why the customer had to pay for 13333 RRLI shares at 1Euro another 19,861.65 CHF?

Little later, on 6.12.09 Peters informed the customer by phone, that he could sell his shares to a major customer, for which case however the customer must increase to 50,000 shares. Some days after that he informed the customer that his RRLI shares shall be sold within 6 weeks at a price of 3.5 EUR. With this promise in the back the customer agreed to buy another 23’557 RRLI shares for 35’928.— CHF.

On 20.01.10 a Charles Foster announced: The clearing house would need a deposit of 20%, although this could also be paid in RRLI-shares. The customer said he could no longer pay Then Foster offered to him the company would take over 50%. On 28.01.10, the customer paid for the 50 approximately another CH 23’808 .—. But Foster informed him later, that the company was not allowed to take over the 50% and that he needed definitely also the other 50%.

On 25.03.10 a James Morgan declared that 50,000 RRLI-shares had been sold for 3.25 Euro. Concerning the remaining 50% that the customer should pay, he promised to discuss this issue in a meeting. On 28.04.10 the customer sent an invoice for the sold RRLI-shares. He sent the letters registered and with normal mail to all three known addresses (Bahamas, Cayman Islands and Tokyo). There was no reaction. Only the registered letter to the Cayman Islands came back.

In several telephone calls that came from Warwick, now represented by a Lloyde Taylor, new promises were made. The client attempted a deal in the hope, to get on that way his money back, e.g. he promised to give recommendations to friends, if the deal could be brought to a good end. But unfortunately Taylor could persuade him to pay for this deal a further sum of nearly CHF 9’665.60. Then, so he was told, they could sell all the shares and send him his money to his account until the 4.6.10. However, no payment was made. Several telephone calls from Warwick followed with new suggestions and promises, but the customer now realised definitely, that this would be an endless story.

We have begun our investigations.

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Manfred Killinger, Rosenheim, Deutschland behält trotz Gerichtstitel Gelder unserer Kunden in Millionenhöhe zurück und versucht sich mit immer neuen Versprechen und Lügen aus der Affäre zu ziehen. Seine früheren Komplizen waren Udo Menschig, Spanien und Robert Roehrich, Frankreich.

Udo Menschig, früher in München, später in Spanien. sammelte zusammen mit seinem „Wasserträger“ Thomas Heidegger seit 1997  Gelder ein, um sie in eine „Banken- bzw. Finanzgeschäft“ zu bringen. Es wurden Renditen von 67 – 300% p.a. bzw. Laufzeit  in Aussicht gestellt. Vertragspartner war eine angebliche Firma Deutsch-Schweizer Finanzkontor Ltd. Mit Sitz in Antigua.

Unsere Kunden stellten in einer ersten Runde eigene und fremde Gelder zur Verfügung. Das Geschäft habe dann auch nach Angabe der Anbieter nicht funktioniert und nach 6 Monaten plus einer kurzen Zusatzfrist bekamen die Geldgeber das Geld zurück. Das schuf Vertrauen für einen zweiten Anlauf.

In einer zweiten Runde bezahlte einer unserer Kunden eine grössere 6-stellige Summe an das oben genannte Deutsch-Schweizer Finanzkontor Ltd. mit Konto bei der Bank Julius Bär in Zürich.

Die Gelder hätten grundbücherlich besichert werden sollen. Eine solche wurde von einer Firma Glicinie S.A. in Vaduz angekündigt. Es soll sich um Grundstücke im Besitz eines Robert Roehrich, an seinem Wohnort im Elsass gehandelt haben, damals Bouxwiller. Ein Beleg für den Besitz dieser Grundstücke, z.B. eine Grundbucheintrag wird zwar erwähnt, wurde nicht vorgelegt. Sie wurde von einem Anwalt in München angekündigt, entsprechende Dokumente kamen aber nie. Es tauchten auch immer neue Firmen mit unklaren Verhältnissen zueinander und nicht belegten Unterschriftsberechtigungen auf. Später soll Roehrich die genannten Grundstücke an seinen Sohn überschrieben haben.

Menschig lud einen unserer Kunden nach Marbella ein an ein Anleger-Event. Dass hinter Menschig Roehrich und Manfred Killinger, Rosenheim steckten wurde erst später klar. Im Laufe der langen Zeit wurden immer wieder „Auszahlungen“ angekündigt, die aber nie zustande kamen, z.B. die Ankündigung des Rechtsanwalts A. Thiel aus München (11.011.2001.) Es kamen „Erklärungen“ mit unverständlichen Bankbegriffen, dann „fehlten Dokumente“ oder „ein Investor hatte noch nicht einbezahlt„ usw. usf. Mitteilungen über das Vorhandensein der Gelder oder Auszahlungsankündigungen kamen auch von der oben erwähnten Firma Glicine. Strafanzeigen wurden schon 2001 gemacht. Es kam zu einem Urteil des Landgerichts Traunstein, wonach Roehrich und Killinger hätten Auskunft über den Verbleib der Gelder geben sollen. In dem Zusammenhang gibt es auch ein Aussageprotokoll von Killinger vom 2.4.2004, in dem er erklärt, er wüsste nicht wo die Gelder sind; Roehrich habe auch alle Unterlagen beim Auszug aus dem früher gemeinsamen Büro in Rosenheim (heutiger Wohnsitz Killinger) mitgenommen. Einer unserer Kunden klagte gegen Killinger und bekam ein Versäumnisurteil (7.2.2005) 2006 erstatteten unser Kunden (erneut) Strafanzeige gegen Menschig und Roehrich, bewusst aber nicht gegen Killinger. Sie hofften, dass dieser die Gelder zurückbringen könnte. Die Ermittlungen verliefen jedoch im Sand, Menschig wurde nicht gefunden, gegen Roehrich (Frankreich) kam es zu keiner Amtshilfe. Schliesslich endete alle mit einer Einstellungsverfügung. Killinger lebt in Rosenheim im ehemaligen Haus von Roehrich. Er fahre regelmässig in die Schweiz. Es wird vermutet, dass er sich dort – da er ja von einem unserer Kunden gepfändet wird – Geldmittel abhole. Ferner reise er regelmässig nach London. Killinger habe kürzlich verlautbaren lassen, er sei nun so weit, dass er „Gelder auszahlen“ könne, er wolle sich damit aber Zeit lassen, bis Mai. Er „lasse sich nicht unter Druck setzen“. Er wird als arrogant beschrieben. Der Fall ist in aktueller Bearbeitung.

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