Bericht Nr. 17 DEASA zum Fall Blashack / Dividium

Betreff Blashchak, Dividium: Warnung und Stellungsnahme - Bericht Nr. 17
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Datum 15.03.14, 15:32

Sehr geehrte Damen und Herren

In letzter Zeit sind div. Artikel und Pamphlete im Zusammenhang mit dem Fall "Dividium" aufgetaucht,z.B. http://www.aktiencheck.de/forum/The_Der_Josef_Blashchak_Case_Fall_Xinagasia-_talk-t497076

Wir nehmen dazu weiter unten Stellung. Vorweg und dringend möchten wir jedoch warnen:

Die philippinische Börsenaufsicht hat eine Warnung bezüglich Xinagasiainvest, Xinagasia marketing und Xinagasia lending herausgegeben. Hinter diesen Firmen steckt Marcaria Leonardo, die Freundin von Blashchak. Offensichtlich versuchen die immer noch, mit verschiedenen Firmen innerhalb der "Xinagasia Holding" Investorengelder einzusammeln.

http://www.sec.gov.ph/notices/advisory/xinagasia%20mktg.%20corp.pdf

Unsere Leute auf den Philippinen werde sich die Büros anschauen. Sie argwöhnen ebenfalls, dass Dagmar Reinhard zwar offiziell mit Blashchak gebrochen hat, aber im Hintergrund nach wie vor mit und für Blashchak die Strippen zieht. Wir konnten schon einmal beobachten, wie unbelehrbare Kunden erneut Gelder an die Firma Asiainvest von Blashchak geschickt haben.

Nun zur Stellungsnahme zu div. Berichten, die aufgrund übereinstimmender Indizien von Frau Dagmar Reinhard initiiert worden sind. Sie erinnern sich: Die wichtigste und treuste Komplizin von Blashchak.

Dagmar Reinhard behauptet mittlerweile, sich mit Blashchak verkracht zu haben. Sie will ihre eigene Haut retten und versucht - wie Blashchak selbst - die Schuld bei anderen zu finden. Allen voran bei DEASA. Wir haben Frau Reinhards Wunsch abgelehnt, ihr bei ihrer Rehabilitation zu helfen. Wir haben Grund zur Annahme, dass sie sich nur gegen Aussen von Blashchak distanziert und mit ihm nach wie vor die Strategie abstimmt. Nur nebenbei sei gesagt, dass Frau Reinhard finanziell in erheblichem Masse von Dividium profitiert hat - im Gegensatz zu den meisten Anlegern, die nicht von der Gunst eines frühen Einstiegs in das Schneeballsystem profitieren konnten.

Blashchaks Pamphlete - auch aus dem Gefängnis heraus - kennen wir ja zur Genüge.

Die Strategie ist, den Leuten Glauben zu machen, dass alle seine Investments eben doch reell gewesen seien und es die DEASA schlicht nicht geschafft habe, das Geld zu "deblockieren" und zurückzuholen. In Wahrheit war das ganze Unternehmen ein riesiges Schneeballsystem. Der Löwenanteil des Geldes ist verpulvert (Betriebskosten, aufwändiger Lebenstil der Protagonisten etc.), der Verbleib eines verhältnismässig kleinen Teils des Geldes konnte nicht restlos geklärt werden. Aber auch hier ist davon auszugehen, dass das meiste zwischenzeitlich verbraten wurde. Zu dem Ergebnis kommen nicht nur wir, sondern auch das zuständige LKA. Wenn es anders wäre, hätten es Reinhard / Blashchak zudem auch nicht nötig, neue Kundengelder einzusammeln....

In dieser Angelegenheit haben wir einen riesigen Aufwand getrieben, die Unterlagen füllen mehrere Aktenordner, die wir nicht per E-Mail versenden können und wollen. Sie sind gerne eingeladen, diese bei Gelegenheit einmal persönlich zu sichten. Dabei verweisen wir auch auf unsere zahlreichen Berichte.

Zunächst bedurfte es eines riesigen Aufwandes, überhaupt an Blashchak heranzukommen. Dies haben nur wir geschafft und hernach sein Vertrauen gewonnen. Er hat vorgegeben, vollumfänglich zu kooperieren.

Wir erinnern: Blashchak hatte seinerzeit selbst den Kunden mitgeteilt, dass noch Vermögenswerte da seien und er DEASA damit beauftragen würde, diese zu Geld zu machen, da er angeblich "blockiert" sei. Bekanntermassen hat sich aber alles als Fälschungen oder Luftschlösser herausgestellt, in Tat und Wahrheit war das ganze Geschäft nichts anderes als ein grosses Schneeballsystem. Die Strategie von Blashchak war es offenslicht, uns dazu zu missbrauchen, ihm eine Plattform für seine Lügengeschichten zu geben und mittels uns glaubwürdig sein Kartenhaus aufrecht zu erhalten um möglicherweise sogar noch weitere Anlagegelder entgegennehmen zu können. Zumindest aber, um Zeit zu gewinnen.

Jedoch haben wir Blashchak schneller durchschaut, als ihm lieb war, nachdem er angefangen hatte, uns mit gefälschten Dokumenten zu beliefern. Darauf haben wir ihm die Pistole auf die Brust gesetzt, worauf es zum Bruch kam. Das hat Blashchak nicht gefallen und er hat angefangen, verbal um sich zu schlagen.

Blashchak hat von uns selbstverständlich nie einen Cent gesehen. Das wäre tatsächlich ein Skandal gewesen ... Skandalös jedoch ist die Aussage, welche uns sozusagen zum Vorwurf macht, wir hätten Blashchak kein Geld gegeben ... Der Deal war, sollte Blashchak wie angekündigt liefern, ihm von der Erfolgsprovision der DEASA (nicht vom Anteil der Kunden!) freiwillig etwas für die Kooperation zu geben. Dies wäre eine win-win-Situation für alle gewesen: Anleger, DEASA und Blashchak. Blashchak hatte aber offensichtlich darauf spekuliert, auf Umwegen trotzdem und ohen Gegenleistung Geld von DEASA zu bekommen, wie z. B. 30.000.-- für das Auslösen einer angeblichen Bankgarantie etc etc.

Nach dem Bruch mit uns setzte sich Blashchak bekanntermassen auf die Philippinen ab und machte mit Xinagasiainvest munter weiter. Teilweise köderte er die gleichen Kunden, wie bei Dividium. Trotzdem haben wir nicht aufgegeben.

Mit erneut grossem Aufwand und Verhandlungsgeschick haben wir, nachdem Blashchak bereits in Haft war, Frau Loreto von Xinagasiainvest davon überzeugen können, unsere Forderung gegenüber Blashchak zu kaufen. Ein schriftlicher Kaufvertrag liegt vor. Dass wir über diese Abläufe nicht aktuell informieren konnten, ist offenkundig, da bekanntermassen unter den Dividium-Kunden einige "Maulwürfe" tätig sind, die an Blashack berichten. Noch vor Erfüllung des Vertrages hat Frau Dagmar Reinhard jedoch die Konten der Xinagasiainvest geräumt. Frau Reinhard weigert sich, die Gelder zurückzugeben oder - eine Abtretung von Frau Loreto liegt vor - uns direkt zu überweisen. Gegen Frau Dagmar Reinhard läuft eine Untersuchung wegen schweren Diebstahls und Veruntreuung auf den Philippinen.

Weder Frau Leonardo noch Frau Loreto habe ich in Hong Kong getroffen.

Es ist nun schade, dass offenbar immer noch Dividium-Kunden auf die gleiche Leier des Duos Blashchak/Reinhard hereinfallen und stattdessen in uns den Sündenbock suchen. Genau das aber ist die Strategie.

Die in den Artikeln vorgebrachten Vorwürfe sind somit absurd und entbehren jeglicher Grundlage.

Zusammenfassend nochmals die Chronologie:

1. Josef Blashchak und Dagmar Reinhard sind Schuldner der DEASA. Daniel Schmidhauser ist Area Manager und nicht CEO der DEASA.

2. Die negativen Berichte über DEASA stammen von den Schuldnern Josef Blashchak, Dagmar Reinhard, Vertraute und letzte Verblendete.

3. DEASA hat den Schuldner Josef Blashchak als einzige aufgestöbert, worauf dieser vorgegeben hat, zu kooperieren.

4. Der Schuldner Josef Blashchak hat den Gläubigern mitgeteilt, dass er DEASA beauftrage, die verbliebenen Vermögenswerte zu liquidieren.

5. Der Schuldner Josef Blashchak hat DEASA zugesichert, Vermögenswerte zur Liquidation zur Verfügung zu stellen.

6. Der Schuldner Josef Blashchak hat stattdessen gefälschte Dokumente, Luftschlösser und Fantasiegeschichten geliefert.

7. Nachdem dies DEASA herausbekam, ist der Schuldner Josef Blashchack nach Hong Kong geflüchtet.

8. Die Ermittlungen der DEASA und auch des LKA haben ergeben, dass Dividium ein Schneeballsystem war.

9. Der Verbleib der Investorengelder ist bis auf 3 Mio, die nach Dubai geflossen sind, ungeklärt.

10. Trotz Versprechens hat der Schuldner Josef Blashchak mit abenteuerlichen Ausflüchten die Kontoauszüge aus Dubai nicht beigebracht. Die dortigen Behörden bewegen sich ebenfalls nicht.

11. Stattdessen ist Josef Blashak erneut geflüchtet.

12. DEASA hat den Schuldner Josef Blashchak erneut auf den Philippinen aufgestöbert.

13. Auf den Philippinen sammelte der Schuldner Josef Blashchak erneut Investorengelder ein.

14. In Zusammenarbeit mit DEASA wurde der Schuldner Josef Blashchak auf den Philippinen verhaftet.

15. Aus dem Gefängnis heraus fütterte Josef Blashchak sein selbstgegründetes Finanzforum-aktuell mit abstrusen Verschwörungstheorien.

16. DEASA trifft mit Nanette Loreto von Xinagasiainvest eine Vereinbarung, dass Xinagasiainvest die Forderung der DEASA gegen JB abkauft

17. Die Schuldnerin Dagmar Reinhard zieht das verbliebene Geld rechtzeitig vom Konto der Xinagasiainvest ab.

18. Im Sommer 2013 trifft sich die Schuldnerin Dagmar Reinhard mit Daniel Schmidhauser von DEASA.

19. Die Schuldnerin Dagmar Reinhard gibt vor, mit Josef Blashchak gebrochen zu haben und bittet DEASA um Hilfe und Auslieferung von JB.

20. DEASA verknüpft die "Hilfe" an die Bedingung, dass die Schuldnerin Dagmar Reinhard das abgezogene Geld überweist.

21. Dagmar Reinhard lehnt es ab, Investorengelder rückzuerstatten.

22. Die Schuldnerin Dagmar Reinhard bzw. Ihr Umfeld initiiiert eine Kampagne gegen DEASA mit dem Ziel, die Schuld anderen zuzuschieben.

23. Manche Investoren lassen sich weiterhin von der Schuldnerin Dagmar Reinhard einlullen.



Wir hoffen mit diesen Fakten zur Kärung beizutragen.

Bei dieser Gelegenheit erinnern wir daran, dass der Fall "Dividium" bei uns sistiert ist, das bedeutet, dass wir die Ermittlungen / Aktivitäten bei neuen Gesichtspunkten wieder aufnehmen. Wir verweisen dazu auf unseren ausführlichen Bericht Nr. 16 vom 30.09.13

Mit freundlichen Grüssen

Daniel Schmidhauser
Area Manager

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